die Autorin


Meike Dreckmann-Nielen hat ihr Dissertationsprojekt zum Thema „Erinnern und Vergessen – Erinnerungskulturelle Dynamiken in der ehemaligen Colonia Dignidad“ im Juli 2021 am Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik der Freien Universität Berlin verteidigt und bereitet gegenwärtig die Publikation vor. Neben ihrem Forschungsschwerpunkt der Erinnerungskultur/Geschichtskultur interessiert sie sich außerdem auch besonders für die Frauen- und Geschlechtergeschichte der Colonia Dignidad. Gefördert wurde sie mit ihrem Dissertationsprojekt seit Februar 2018 von der Heinrich Böll Stiftung.

Erstmals reiste sie im Frühjahr 2016 in die heutige Villa Baviera, als sie von ihren damaligen Kolleginnen im Museo de la Memoria y los Derechos Humanos in Santiago de Chile auf die deutsch-chilenische Geschichte der Colonia Dignidad aufmerksam gemacht wurde.

Im Mai 2019 kehrte sie von einem längeren Forschungsaufenthalt in diversen chilenischen Archiven und der heutigen Villa Baviera zurück. In Chile führte sie unter anderem Interviews mit Bewohner*innen und Ex-Bewohner*innen der ehemaligen Colonia Dignidad, Aktivist*innen, Politiker*innen, chilenischen Opfern und dem gegenwärtig noch aktiven Psychotherapeuten-Team.

In Lüneburg, Barcelona und Berlin studierte sie Angewandte Kulturwissenschaften, Wirtschaftspsychologie und Public History. Beruflich war Meike Dreckmann-Nielen unter anderem in einer Berliner Gedenkstätte und einer politischen Stiftung, den Goethe-Instituten Korea und Thailand, dem deutschen Generalkonsulat in New York, sowie in einem Berliner Start-Up tätig.