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Veranstaltungshinweis: Launch des Oral History Archivs am 17.3.2022

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Veranstaltungshinweis: Launch des Oral History Archivs am 17.3.2022

Eröffnung des Colonia Dignidad Oral History Archivs (CDOH)

Am 17. März 2022 wird die Interviewplattform „Colonia Dignidad. Ein chilenisch-deutsches Oral History-Archiv“ (CDOH) veröffentlicht. Die Eröffnungsveranstaltung findet vor Ort im Berliner Humboldt Forum statt und wird online per Live-Stream übertragen.

Das Team des CDOH lädt Sie herzlich ein zur Veröffentlichung der Interviewplattform „Colonia Dignidad. Ein chilenisch-deutsches Oral History-Archiv“.

Wenn Sie nicht persönlich an der Veranstaltung in Berlin teilnehmen können, wird es die Möglichkeit geben, die Eröffnungsveranstaltung über einen Live-Stream zu verfolgen. Sowohl vor Ort im Humboldt Forum als auch für den Live-Stream wird eine Simultan-Übersetzung angeboten.

Am folgenden Vormittag werden auf einem Symposium in Berlin die Entwicklung des Interviewarchivs und die Möglichkeiten, die es für die weitere Auseinandersetzung mit der Thematik bietet, vorgestellt und diskutiert.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Humboldt Labor im Humboldt Forum durchgeführt.

Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung zwingend erforderlich, egal ob Sie vor Ort oder online teilnehmen.

die Autorin

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Meike Dreckmann-Nielen hat ihr Dissertationsprojekt zum Thema „Erinnern und Vergessen – Erinnerungskulturelle Dynamiken in der ehemaligen Colonia Dignidad“ im Juli 2021 am Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik der Freien Universität Berlin verteidigt und bereitet gegenwärtig die Publikation vor. Neben ihrem Forschungsschwerpunkt der Erinnerungskultur/Geschichtskultur interessiert sie sich außerdem auch besonders für die Frauen- und Geschlechtergeschichte der Colonia Dignidad. Gefördert wurde sie mit ihrem Dissertationsprojekt seit Februar 2018 von der Heinrich Böll Stiftung.

Erstmals reiste sie im Frühjahr 2016 in die heutige Villa Baviera, als sie von ihren damaligen Kolleginnen im Museo de la Memoria y los Derechos Humanos in Santiago de Chile auf die deutsch-chilenische Geschichte der Colonia Dignidad aufmerksam gemacht wurde.

Im Mai 2019 kehrte sie von einem längeren Forschungsaufenthalt in diversen chilenischen Archiven und der heutigen Villa Baviera zurück. In Chile führte sie unter anderem Interviews mit Bewohner*innen und Ex-Bewohner*innen der ehemaligen Colonia Dignidad, Aktivist*innen, Politiker*innen, chilenischen Opfern und dem gegenwärtig noch aktiven Psychotherapeuten-Team.

In Lüneburg, Barcelona und Berlin studierte sie Angewandte Kulturwissenschaften, Wirtschaftspsychologie und Public History. Beruflich war Meike Dreckmann-Nielen unter anderem in einer Berliner Gedenkstätte und einer politischen Stiftung, den Goethe-Instituten Korea und Thailand, dem deutschen Generalkonsulat in New York, sowie in einem Berliner Start-Up tätig.